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Operationen der Nase


Die Nase - als Zentrum des Gesichts - trägt wesentlich zur äußeren
Erscheinung und zum Gesamteindruck des Menschen bei. Nicht umsonst
werden vielen Menschen anhand der Form ihrer Nase bestimmte
Charaktereigenschaften zugesprochen. Deshalb ist die Nasenkorrektur
auch der am häufigsten durchgeführte plastisch chirurgische Eingriff
überhaupt.
 
Wichtig ist, nicht nur auf die äußere Form der Nase zu achten, sondern auch
deren Funktion im Auge zu behalten. Die Nase muss weiterhin ihrer
Hauptaufgabe, nämlich der  Luftpassage, dem Anfeuchten, Erwärmen und
Reinigen der Atemluft nachgehen können. Funktion und Form müssen bei
einer Operation in Einklang gebracht werden.


Operationstechniken


Steht vor allem eine Verbesserung der Atemfunktion im Vordergrund, kann dies
häufig durch eine alleinige Korrektur der Nasenscheidewand, sog. Septumplastik,
erfolgen. Oft müssen jedoch auch die Schwellkörper in der Nase, die sog.
Nasenmuscheln, der begradigten Nasenscheidewand angeglichen werden
(sog. Conchotomie).  Die Kosten für diese Operation werden von den
Krankenkassen übernommen.

Ist darüber hinaus eine Veränderung der Form notwendig, sei es auf Wunsch
des Patienten oder aus Gründen einer besseren Atemfunktion, muss auch die
äußere knöcherne und knorpelige Nase mitbehandelt werden, sog.
Septorhinoplastik.  Mit den unterschiedlichen Techniken der Septorhinoplastik
lassen sich, bei gleichzeitig erhaltener Funktion der  Nase, fast alle
Formveränderungen der Nase vornehmen, wie z.B.:


  1. Abtragung eines Nasenhöckers
  2. Begradigung einer Schiefnase
  3. Verkleinerung einer zu großen Nasen
  4. Aufbau einer zu kleinen Nase
  5. Verschmälerung einer zu breiten Nase
  6. Aufbau einer eingesunkenen Nase (Sattelnase)
  7. Septumdefekt
Die Kosten werden bei dieser Operation, insbesondere
bei ästhetisch begründeten Formveränderungen
oft nicht von den Krankenkassen übernommen.



Verkleinerung der Nasenmuscheln

Die Nasenmuscheln befinden sich seitliche der Nasenscheidewand in der Nase.
Auf jeder Seite gibt es drei übereinander positionierte Nasenmuscheln, wobei
die unterste die bei weitem Größte ist. Die Nasenmuscheln haben die Aufgabe
die durchströhmende Luft in der Nase anzuwärmen und anzufeuchten. Bei
Erkältungen können die Schwellkörper der Nasenmuscheln sich vergrößern und
so zur sog. "verstopften" Nase führen.

Falls die Nasenmuscheln durch äußere Reize oder allergische Beschwerden
chronisch vergrößert sind, kann eine Verkleinerung der Nasenmuscheln die
Atmung wieder normalisieren. Im Prinzip wird hierbei der untere Anteil der
unteren Nasenmuschel verkleinert. Dies kann mit dem Laser in lokaler
Betäubung durchführt werden oder auch durch eine einfache Resektion mit
einer speziell geformten Schere oder mit Hilfe der Koblationtechnik. Der Eingriff
wird fast immer ambulant durchgeführt ist fast schmerzfrei Und führt nachdem
die Wunde verheilt ist zu einer deutlichen Verbesserung der Nasenatmung.

Eine Verkleinerung der Nasenmuscheln wird auch oftmals mit einer Septumplastik
oder Nasenebenhöhlen-Op Durchgeführt, um die Atmung zu verbessern.



Beratung

Da eine Formveränderung der Nase eine wichtige Entscheidung ist, legen wir Wert
auf eine ausführliche Beratung. Da dies im normalen Praxisbetrieb oftmals nicht
ausreichend möglich ist, sollte vor allem bei ästhetischen Wünschen ein weiterer
Termin für ein ausführliches Gespräch vereinbart werden.

Hier kann dann in Ruhe besprochen werden, wie Ihre Vorstellungen am besten
umgesetzt werden können. Insbesondere welche Operations-techniken eingesetzt
werden sollten und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind. Auch Fragen
zum stationären Aufenthalt und zur nachstationären Behandlung lassen sich am
besten so individuell klären.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, sprechen Sie uns an.


Ihr Praxisteam

Rolle / Franzen / Thiede







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